<rss version="2.0">
<channel>
        <language>de</language>
        <title>karlsplatz.org - </title>
				<pubDate>Sun, 19 May 2013 09:49:45 GMT</pubDate> 
				
<item>
	
   <title>2013-05-18 bis 2013-05-20, 20:00 Uhr: Wiener Festwochen - Oliver Frlji? - Mrzim istinu! (Ich hasse die Wahrheit!)  (brut im K&amp;uuml;nstlerhaus)</title>
   <description><![CDATA[
   		Ich hasse die Wahrheit! k&ouml;nnte der Titel jeder Auseinandersetzung mit der eigenen Familie sein. In einer serbokroatischen Familie in Bosnien zwischen 1970 und 1995 haben alle Mitglieder sehr unterschiedliche Perspektiven und Erinnerungskonstruktionen. Da bedeutet es etwas, dass Dragan einen slawischen Nachnamen hat, wenn er sich in Sladana mit dem lateinischen Namen verliebt. Oliver Frlji?, in Travnik (Bosnien) geboren, wurde mit 16 Jahren von seinen Eltern, die nach Amerika emigrierten, im postjugoslawischen Krieg zur&uuml;ckgelassen. Jetzt performen vier Schauspieler seine Familiengeschichte. Das Publikum sitzt im Quadrat um einen Familienraum, in dem Vater-, Mutter- und Schwester-Darsteller sich beim Autor- und Sohn-Darsteller beschweren, dass es ganz anders war, dass man es so nicht &ouml;ffentlich sagen kann. Sie verlassen ihre Dialoge, ziehen den Autor zur Rechenschaft und erleben alle Episoden der Liebe, der Arbeit, der Ank&uuml;ndigungen des Krieges, als w&auml;re es gerade jetzt. Oliver Frlji? hat in seinen explosiven Performances in Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien in die Konfliktlinien der traumatisierten L&auml;nder gestochen. Auch im Familienraum darf nicht alles erinnert und gesagt werden. Publikumsgespr&auml;ch am 19. Mai im Anschluss an die Vorstellung.   	]]></description>   	
   <pubDate>Sat, May 18th 2013, 00:00</pubDate>
   <link>http://karlsplatz.org/events/5127</link>
</item>
<item>
	
   <title>2013-05-23 bis 2013-05-26, 20:00 Uhr: Wiener Festwochen - Mariano Pensotti - Cineastas (Filmemacher (brut im K&amp;uuml;nstlerhaus)</title>
   <description><![CDATA[
   		Er habe Geschichten erfunden und sei dabei in der Realit&auml;t gelandet, befand Jean-Luc Godard einmal, &bdquo;aber hinter der Realit&auml;t ist wieder Fiktion&ldquo;. Andrei Tarkowski sah im Kino die ultimative Menschheitserfindung zur Konservierung von Zeit, und Ingmar Bergman meinte: &bdquo;Nur das Verg&auml;ngliche bleibt.&ldquo; Mariano Pensotti, einer der interessantesten jungen Theaterautoren und -regisseure Argentiniens, schreibt und inszeniert ein St&uuml;ck &uuml;ber vier Filmemacher in Buenos Aires: &uuml;ber die Filme, an denen sie ein Jahr lang arbeiten, &uuml;ber die Leben, die sie in dieser Zeit leben, und &uuml;ber die Stadt, in der all diese Lebens- und Filmgeschichten sich ereignen und spiegeln. F&uuml;nf Schauspieler in zahlreichen Rollen erz&auml;hlen all dies simultan, bringen die vier mal zwei Geschichten auf die B&uuml;hne, als w&auml;re diese ein Split Screen &ndash; virtuoses Film-Theater, ganz ohne den Einsatz von Video- oder Filmprojektionen. W&auml;hrend das Theater per se eine verg&auml;ngliche Kunst ist, wollen Filmemacher zumeist ihre Zeit und ihre Erfahrung f&uuml;r die Ewigkeit festhalten. Bleibt nur, was wir tun &ndash; und vergeht, wer wir sind? Wie viel von unserer Pers&ouml;nlichkeit basiert auf konsumierter Fiktion, aus B&uuml;chern, Filmen, Fernsehen? Publikumsgespr&auml;ch am 24. Mai im Anschluss an die Vorstellung.   	]]></description>   	
   <pubDate>Thu, May 23rd 2013, 00:00</pubDate>
   <link>http://karlsplatz.org/events/5128</link>
</item>

</channel>
</rss>
<!-- 0.0322s -->