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Angela Richter: ASSASSINATE ASSANGE

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quelle: Angela Richter
19. Okt. 2012 bis 22. Okt. 2012
20:00 - 22:00
brut im Künstlerhaus
Theater

Julian Assange – most wanted or desired? Der bekannteste und umstrittenste Internetaktivist, WikiLeaks-Gründer und -Erfinder ist für die einen ein Held, für die anderen ein Verbrecher, Terrorist und Staatsfeind Nummer 1. An seiner Figur lassen sich die Licht- und Schattenseiten der Möglichkeiten und Freiheiten im Netz aufzeigen: sein schneller Aufstieg und sein plötzlicher Fall, das Image des modernen Tragöden oder des ersten tragischen Helden des Internets. Andererseits gibt es dieses Ermittlungsver-fahren gegen ihn, zwei schwedische Frauen werfen ihm sexuelle Belästigung vor. Der Ruf des Popstars Assange hat gelitten. Der einst Wahrheiten aus den Tiefen des Darknet ans Licht brachte, stolpert jäh über mangelnde Triebkontrolle. Plötzlich findet man auch, dass er ja schon immer irre ausgesehen habe, ein Supernerd, ein ehemaliger Hacker, Anarchist, Narziss und Egomane. Das Kapitel Assange schreibt sich derzeit täglich weiter fort. Niemand kennt den Ausgang. Die medialen Reaktionen auf sein Verfahren fallen vergleichsweise verhalten aus. Assassinate Assange basiert auf Angela Richters Recherchen zum Thema Hacktivismus sowie auf Treffen und Gesprächen, die sie mit Julian Assange 2011 und 2012 geführt hat.

Gespräch am 21. Oktober im Anschluss an die Vorstellung.

€ 14,–/8,–/6,–* (mit brutkarte) • Kombiticket ASSASSINATE ASSANGE und Die Türen live am 20. Oktober € 18,–/12,–/10,–* (mit brutkarte)


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