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ABGESAGT: Mysterium Leib

30. März. 2012 bis 06. Mai. 2012
Kunsthalle Wien Karlsplatz
Ausstellung

Berlinde De Bruyckere im Dialog mit Cranach und Pasolini

Die Ausstellung "Mysterium Leib" im KUNSTHALLE wien project space findet NICHT statt!

Zu sehen ist, die im Zusammenhang mit der Ausstellung geplante Videoinstallation pasolinicode02112011 von Ludwig Wüst im slideshowroom (mehr Information dazu unter related links)

Durch einen Schaden am Ausstellungsgebäude am Karlsplatz konnten die für die Originalwerke von Lucas Cranach und Berlinde De Bruyckere aus konservatorischen Gründen geforderten Klimabedingungen im Ausstellungsraum nicht gewährleistet werden. Nach Erstellung eines konservatorischen Gutachtens wurde in Rücksprache mit der Künstlerin entschieden, die Ausstellung abzusagen. Überlegungen, diese gemeinsam mit der Stiftung Moritzburg (Halle) organisierte Ausstellung zu einem späteren Zeitpunkt in veränderter Form zu zeigen, sind im Gange.

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Das Werk der belgischen Künstlerin Berlinde De Bruyckere berührt durch die emotionale Intensität expressiv deformierter Körper-Plastiken, die Leid, Schmerz, Angst und Tod reflektieren. Für die 2011 begonnene Ausstellungsreihe "Mysterium Leib …" arbeitet De Bruyckere nicht nur unter dem Eindruck aktueller Ereignisse, sondern schafft auf den Raum bezogene Skulpturen in direkter Gegenüberstellung mit ausgewählten Filmwerken Pier Paolo Pasolinis sowie mit einem Originalgemälde von Lucas Cranach d. Ä. Die "Körpersprachen" Cranachs und Pasolinis treten hier in Dialog mit De Bruyckeres fragmentarischen Körperbildern aus Wachs, denen jedes äußere "sprechende" Element - Blick, Kopf, Gestik, Attribut - fehlt. Dafür tritt aus diesen Plastiken das Kreatürliche besonders stark hervor, dem ein Mysterium, das Geheimnis von Leben und Tod, innezuwohnen scheint.

Berlinde De Bruyckere, geboren 1964, lebt und arbeitet in Gent.

KuratorInnen: Cornelia Wieg (Stiftung Moritzburg, Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt), Lucas Gehrmann (Kunsthalle Wien)

Eine Kooperation mit der Stiftung Moritzburg, Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt.

Mit besonderem Dank an die Gemäldegalerie der bildenden Künste Wien und die Galerie Hauser & Wirth, London.