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METAmART - Kunst und Kapital

Photo
quelle: Hannes Langeder, Fotostudio Manfred Lang
16. Nov. 2011 bis 19. Feb. 2012
14:00 - 20:00
Künstlerhaus
Ausstellung

METAmART. Kunst und Kapital
METAmART – Die Marktmodelle

 

Experimentelle Kunstmesse
Eröffnung: Mittwoch, 16. November 2011 – 14.00 Uhr
Bis 20. November 2011

 

METAmART – Der Ausstellungsparcours
Eröffnung: Donnerstag, 24. November 2011 – 19.00 Uhr
Bis 19. Februar 2012
es sprechen jeweils:
Peter Bogner, Direktor des Künstlerhauses
Lorenz „eSeL“ Seidler, Kurator

 

METAmART thematisiert ökonomische Bedingungen im
Kunstfeld: Als Verkaufsmesse mit Einsteigerpreisen und als
Ausstellungsparcours, der aktuelle Perspektiven junger
KünstlerInnen auf das Wechselverhältnis von Kunst und Geld
aufzeigt. Neben einem Praxistest alternativer Kunstmärkte
(„METAmART – Die Marktmodelle“) fokussiert die Ausstellung
auf Vermarktungsstrategien und soziale Netzwerke im Kunst-
betrieb, Reputationsmanagement, Selbstinszenierung und
Rollenbilder in bestehenden und neuen Öffentlichkeiten für
junge Kunst.
Kurator: Lorenz „eSeL“ Seidler
Konzept & Durchführung: eSeL.at –
Kunst Kommunikation Gesellschaft

 

METAmART – Marktmodelle. Die Verkaufsmesse
Einheitspreise, Einheitsgrößen und/oder anonyme Unikate?
METAmART ist DER Kunstmarkt für EinsteigerInnen,
SammlerInnen und neue Käuferschichten und seziert zugleich
lustvoll Aspekte des Kunstbusiness. METAmART ist das
gemeinsame Nachdenken über neue Verkaufswege für
Kunst zum Quadrat: JedeR KünstlerIn zeigt sich parallel
unter ZWEI Kunstmarktbedingungen. In einer einzigartigen,
experimentellen „Parallelmesse“ werden zum 150-Jahres
Jubiläum des Künstlerhauses Verwertungsvorgaben und
-möglichkeiten als Experiment erprobt und gleichzeitig
zum Thema gemacht.


100 Euro Einheitspreis
100.000 Euro Konzepte

 

METAmART – Der Ausstellungsparcours
„METAmART – Der Ausstellungsparcours“ zeigt ausgewählte
Kunstwerke, die das Wechselverhältnis von Kunst und Geld,
bzw. KünstlerInnen und ihren Märkten offensiv thematisieren
und deren unsichtbare Dispositive aus ungewöhnlichen
Blickwinkeln sichtbar machen. Der Ausstellungsparcours führt
über die produktive Auseinandersetzung der KünstlerInnen
mit verschiedenen Formen von Geld, Mechanismen der
Wertsteigerung und der künstlerischen Nutzung von Geld-
transfers zu sozialen Netzwerken im Kunstbetrieb und dem
damit verbundenen Zwang zum Reputationsmanagement.
Ausgewählte Kunstwerke hinterfragen aktuelle Rollenbilder
für KünstlerInnen, Mechanismen der Selbst-Inszenierung
und -vermarktung und eröffnen ambivalente Perspektiven auf
neue Verwertungskontexte für zeitgenössische Kunst. Alter-
native, auch digitale Öffentlichkeiten verheißen zwar neue
Möglichkeiten „künstlerischer Freiheit“, Kontakt mit neuen
Publikumsschichten und Möglichkeiten direkter gesellschaft-
licher Intervention, erfordern aber außerhalb der schützenden
Hand des Kunstbetriebs zugleich einen kritischen Blick auf
den Künstler-Unternehmer als widerständiges „Role Model“
distinktionsbegieriger „critical consumers“ bzw. Parade-
beispiel prekarisierten Kreativunternehmertums im Netzwerk-
kapitalismus. Für den Ausstellungsparcours wurde bewusst
eine – vorwiegend heimische – „KünstlerInnen-Generation“
eingeladen, die sich noch nicht auf ein „finales Business
Model“ für ihre künstlerische Praxis festgelegt hat, um per-
sönliche Blickwinkel auf (Über)lebensstrategien im Kunstfeld
sichtbar zu machen. „METAmART. Kunst und Kapital“ eröffnet
damit – über die Frage nach dem Kapital – einen Blick auf
den Status Quo der Wiener Kunstszene und wirft neue
Fragen über Funktion, Wirkung und Finanzierung zeitgenös-
sischer Kunst in der Gesellschaft auf.

 


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