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Popfest '10

Als wir im Juni 2008 das Glück hatten, am Karlsplatz im Zuge der EURO ein Wiener Kunst- und Kulturprogramm auf die Beine zu stellen, stellte sich bald heraus, dass das ein nachhaltiger Glücksfall war: Ein Glücksfall für uns, weil wir so etwas schon immer machen wollten. Ein Glücksfall für den Karlsplatz, weil er dadurch einen neuartigen, qualitativen Belebungsschub erfuhr (Der Falter schrieb: "Die Seebühne Karlsplatz muss bleiben"). Und natürlich ein Glücksfall für die vielen KünstlerInnen mit ihren Communities, weil ihnen der Karlsplatz ein unvoreingenommener, freundschaftlicher und schnell liebgewonnener Verbündeter wurde für ihre ganz unterschiedlichen künstlerischen Darbietungen.
 
Ohne Verzögerung machten wir uns an die Konzeptbastelarbeit für mehr. Das Erneuerungspotential einer jungen heimischen Popgeneration mit der positiven Entwicklung des Kunstplatz Karlsplatz synergetisch kurzzuschließen, das war unser erklärtes Ziel. Auf diesem Weg trat der nächste Glücksfall vor fast genau einem Jahr ein. Eine wieder im Falter erschienene euphorische Kolumne über das Aufblühen eines neuen "Wiener Dings" vom Exilwiener Robert Rotifer traf meine Aufmerksamkeit. Vor allem der Titel hatte es in sich: "Alles nur keine Szene" - und wir waren gerade dabei, uns eine solche zurechtzudenken... Eine E-Mail an Robert, der Rest ist Geschichte (und viel harte Arbeit).
 
Wir danken der Stadt Wien vom Herzen, dass sie das große Potential einer neuen Wiener MusikerInnen-Generation erkannt hat und dafür, dass sie dieses Popfest ermöglicht. Unser Dank gilt insbesondere Herrn Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny und Dr. Bernhard Denscher, dem Chef der Wiener Kulturabteilung.
 
Herzlich Willkommen beim ersten Popfest Wien!
 
Christoph Möderndorfer, Popfest Wien 
 
 
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www.popfest.at